Satzung für den Schützen-Club Oschersleben 1990 e.V.

I Name, Sitz, Geschäftsjahr und Zweck des Clubs

§ 1 Name:

Der Club hat den Namen „Schützen-Club Oschersleben 1990 e. V.“

§ 2 Sitz:

Der Sitz des Clubs ist in Oschersleben.

§ 3 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 4 Zweck, Aufgaben, Grundsätze

(1) Der Club stellt sich das Ziel, den Schießsport unter Ausschluss jeglicher politischer Betätigung zu fördern und verfolgt ausschließlich
gemeinnützige Zwecke im Sinne des geltenden Rechts.

(2) Der Club pflegt und fördert das Sportschießen und organisiert einen Trainings- und Wettkampfbetrieb in Oschersleben. Er fördert
eine breitensportliche Betätigung.

(2) Der Club stellt seinen Mitgliedern entsprechend seinen Möglichkeiten die notwendigen materiellen und technischen Voraussetzungen
zur Verfügung.

(3) Der Schützen-Club Oschersleben bietet gegen Entgeld für schießsportlich interessierte Nichtmitglieder seine materiellen und
technischen Möglichkeiten zur Nutzung an.

II. Mitgliedschaft

§ 5 Der Club besteht aus

– ordentlichen Mitgliedern und Ehrenmitgliedern

§ 6 Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Ordentliches Mitglied kann jede natürliche Person werden, die das 18. Lebensjahr vollendet hat. Jugendliche im Alter von 14-18
Jahren bedürfen des schriftlichen Einverständnisses der gesetzlichen Vertreter. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen und wird in
der Mitgliederversammlung entschieden. Die Mitgliederversammlung kann eine Probezeit festlegen. Ein grundsätzlicher Anspruch auf
Aufnahme besteht nicht.

(2) Die Ehrenmitgliedschaft wird aufgrund einer Ernennung durch die Mitgliederversammlung erworben. Die Ehrenmitglieder haben die
vollen Rechte der ordentlichen Mitglieder. Sie sind beitragsfrei.

§ 7 Eintritt, Beiträge und Pflichten

(1) Jedes Mitglied hat bei seiner Aufnahme ein Eintrittsgeld zu entrichten, dass von der Mitgliederversammlung festgelegt wird. Die
Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen gemäß der Finanzordnung verpflichtet.

(2) Die Mitglieder des Schützen-Club Oschersleben verpflichten sich, die Satzung und weitere Ordnungen des Clubs einzuhalten sowie
die satzungsgemäßen Aufgaben nach Kräften zu fördern und sich aktiv an Veranstaltungen und Einsätzen zu beteiligen.

III Ausscheiden aus dem Club

§ 8 Austritt

Der freiwillige Austritt aus dem Schützen-Club erfolgt durch schriftliche Abmeldung beim Vorstand. Die Austrittserklärung wirkt mit Ablauf
des jeweiligen Quartals. Der Beitrag ist bis zu diesem Zeitpunkt voll zu entrichten.

§ 9 Die Mitgliedschaft erlischt im Todesfall. Der Vorstand hat das Erlöschen der Mitgliedschaft schriftlich festzustellen.

§ 10 Ausschluss

Ein Mitglied kann wegen gröblichen Verst0ßes gegen die Ziele und Zwecke des Clubs, wegen groben unsportlichen Verhaltens oder
wegen Nichtzahlung des Mitgliedbeitrages aus dem Schützen-Club ausgeschlossen werden.

Der Ausschluss erfolgt durch die Beratung des Vorstandes. Die Entscheidung über den Ausschluss bedarf der Schriftform und ist dem
Mitglied nachweislich zu übergeben. Gegen den Ausschluss steht dem Betroffenen das Recht des Einspruchs zu. Dieser ist innerhalb von
zwei Wochen nach Zugang des Beschlusses schriftlich dem Vorstand gegenüber geltend zu machen. Über diesen Einspruch entscheidet
die folgende Mitgliederversammlung endgültig.

§ 11 Mitglieder, deren Mitgliedschaft gemäß § 8, § 9 oder § 10 erloschen ist, haben keinen Anspruch auf Anteile aus dem Vermögen des
Clubs.

IV. Die Organe des Schützen-Club

§ 12 Organe des Schützen-Clubs sind

– die Mitgliederversammlung

– der Vorstand

– der erweiterte Vorstand

§ 13 Der Vorstand setzt sich zusammen aus:

– dem Vorsitzenden,

– dem stellvertretenden Vorsitzenden,

– dem Schatzmeister und

– dem Schießsportleiter.

§ 14 Der Schützen-Club wird durch den Vorsitzenden, den stellvertretenden Vorsitzenden, den Schatzmeister und den Schießsportleiter
im Rechtsverkehr vertreten. Die Vertretung erfolgt durch mindestens zwei der oben genannten Personen.

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§ 15 Wahl des Vorstandes

(1) Die Wahl des Vorstandes erfolgt auf einer Mitgliederversammlung für die Dauer von einem Jahr.

(2) Die Mitgliederversammlung für die Wahl des Vorstandes ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist.

(3) Die Vorstandsmitglieder werden einzeln und direkt gewählt. Es ist derjenige Kandidat gewählt, der die einfache Mehrheit der
anwesenden Mitglieder erhält.

(4) Im Falle des Rücktritts eines oder mehrerer Vorstandsmitglieder im laufenden Geschäftsjahr ist innerhalb von 30 Tagen einer
Neuwahl durchzuführen, die gegebenenfalls durch die Kassenprüfer einzuberufen.

§ 16 Die Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlungen sind mindestens vierteljählich durchzuführen. Die erste Mitgliederversammlung eines jeden Jahres gilt
als Jahreshauptversammlung.

(2) Die Beschlussfassung in der Mitgliederversammlung erfolgt mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des
Vorsitzenden.
 Stimmberechtigt sind alle ordentliche- und Ehrenmitglieder.

(3) Die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt auf Beschluss des Vorstandes. Sie ist auch einzuberufen,
wenn es mindestens ein Drittel der Mitglieder schriftlich verlangt. Wird diesem Verlangen nicht nachgegeben, so sind die Mitglieder, die
die Einberufung verlangen, berechtigt einen Organisationsausschuss zu bilden, der die außerordentliche Mitgliederversammlung
einberuft.

(4) Zuständig für Satzungsänderungen ist die Mitgliederversammlung. Satzungsänderungen bedürfen der Zweidrittelmehrheit der
anwesenden Mitglieder. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch schriftliche Benachrichtigung. Dies hat mindestens 10
Tage vor dem Versammlungstermin zu erfolgen und ist mit der Bekanntgabe der Tagesordnung zu verbinden.

(5) Auf der Jahreshauptversammlung ist Rechenschaft über das abgelaufene Geschäftsjahr zu geben mit dem Schwerpunkt der
Kassenverhältnisse (Einnahmen / Ausgaben).

(6) Die Jahreshauptversammlung ist weiterhin zuständig für:

– Entgegennahme des Berichtes des Vorstandes,

– Beschlussfassung über Anträge,

– Wahl der Kassenprüfer,

– Festsetzen der Umlagen,

– Bestätigung des Finanzplanes.

§ 17 Kassenprüfer

(1) Die Jahreshauptversammlung wählt über die Dauer von einem Jahr zwei Kassenprüfer die nicht Mitglied des Vorstandes sind.

(2) Die Kassenprüfer kontrollieren die Verwendung des Clubvermögens entsprechen des Finanzplanes und berichten über ihre
Kontrollen in der Jahreshauptversammlung.

(3) Bei der Wahl der Kassenprüfer ist ein Wahlturnus einzuhalten, bei der dem jährlichen der Dienstälteste ausscheidet.

§ 18 Ordnungen

Zur Durchführung der Satzung hat der Vorstand eine Clubordnung, eine Finanzordnung sowie eine Ordnung zur Benutzung der
Sportstätten zu erlassen.

Weiter sich darüber hinaus ergebene Ordnungen kann der Vorstand erlassen. Diese Ordnungen besitzen nur Gültigkeit, wenn sie mit
Zwei-Drittel-Mehrheit der Vorstandsmitglieder beschlossen werden.

§19 Protokollierung

ÜberBeschlüsse von Mitgliederversammlungen und vom Vorstand ist unter Angabe des Ortes, der Zeit und des Abstimmungsergebnisses
jeweils eine Niederschrift anzufertigen und aufzubewahren. Die Niederschriften sind vom Vorsitzenden bzw. vom Versammlungsleiter und
dem jeweils zu benennenden Schriftführer zu unterschreiben.

V. Auflösung

§ 20 (1) Die Auflösung des Schützen-Club Oschersleben 1990 e.V. kann nur durch Beschluss der Mitgliederversammlung erfolgen.

(2) Für die Auflösung ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit aller eingetragenen Mitglieder erforderlich.

(4) Im Falle der Auflösung des Schützen-Club Oschersleben 1990 e. V. oder bei Wegfall seines bisherigen Zweck wird nach Abdeckung
aller Verbindlichkeiten das verbleibende Vermögen dem Gröninger Schützenverein e.V. übertragen, der es unmittelbar und
ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

Diese Satzung wurde auf der Jahreshauptversammlung vom 26.01.2002 beschlossen.